Filmprojekt zur Persönlichkeitsstärkung und Suchtprävention

Eine Video­bot­schaft an das eige­ne ICH

„GESTERN – HEUTE – MORGEN”, so lau­te­te der Titel des Pra­xis­work­shops mit den jun­gen Erwach­se­nen des Pro­jek­tes: „Plan B“ in Oster­burg. Inner­halb des zwei­tä­gi­gen Film­work­shops erhiel­ten die Teil­neh­mer die Mög­lich­keit ihr ver­gan­ge­nes Leben zu reflek­tie­ren und mit dem aktu­el­len IST-Zustand abzu­glei­chen. Das Ziel soll­te ein rea­lis­ti­scher, gang­ba­rer Blick in eine mög­li­che Zukunft sein. Die indi­vi­du­el­len Ergeb­nis­se wur­den als visu­el­le Nach­richt auf­be­rei­tet und mit­tels Video­bot­schaft an das eige­ne ICH fertiggestellt.

Pra­xis­nah und erleb­nis­ori­en­tiert arbei­te­ten die bei­den Per­sön­lich­keits­trai­ner, Fil­me­ma­cher und Buch­au­toren Mathi­as Wald und Rai­ner Biesin­ger inten­siv an, und mit den per­sön­li­chen Ein­stel­lun­gen, Moti­va­to­ren, Antrei­bern, Stär­ken, Wer­ten, sozia­len Kom­pe­ten­zen, Visio­nen, dem Selbst­wert und Selbst­be­wusst­sein, usw., der jun­gen Menschen.

Durch die Bereit­stel­lung eines umfang­rei­chen und pro­fes­sio­nel­len Videoe­quip­ments hat­ten die Teil­neh­mer die Mög­lich­keit sich unter Anlei­tung mit der Tech­nik ver­traut zu machen, und letzt­lich ver­schie­de­ne, aus ihrer eige­nen Lebens­per­spek­ti­ve und Lebens­welt her­aus betrach­te­te, Fil­me zu produzieren.

Die Jugend­werk­statt (Pro­jekt „Plan B”) arbei­tet schon seit vie­len Jah­ren sehr erfolg­reich mit Sucht­mit­tel kon­su­mie­ren­den, und psy­chisch vor­be­las­te­ten jun­gen Men­schen, die in der Regel mit einer normab­wei­chen­den Bio­gra­fie auf­war­ten. Vie­le erleb­ten bereits ver­schie­de­ne Instan­zen der Kin­der- und Jugend­hil­fe, waren Schul­ver­wei­ge­rer, wur­den schon früh delin­quent und fan­den ihr Ven­til in Sucht­mit­teln. Ande­re müs­sen ihr Leben mit auf­fal­len­den psy­chi­schen Erkran­kun­gen meis­tern. Ins Pro­jekt kom­men sie alle, weil sie mit der Fül­le der per­sön­li­chen Pro­ble­me über­for­dert sind und dadurch lei­der sehr oft mit den Nor­men unse­rer Gesell­schaft kol­li­die­ren. Die ver­gan­ge­ne und aktu­el­le Zeit der Pan­de­mie kommt erschwe­rend hinzu.

Ins­ge­samt betrach­tet sagen die Bil­der die­ses „Making off“ (Begleit­film über die Zeit und den Ver­lauf des Work­shops) mehr als tau­send Wor­te. Das per­sön­li­che Erfah­ren und akti­ven Erle­ben die­ses inno­va­ti­ven Work­shop­kon­zep­tes wird in den Köp­fen der teil­neh­men­den Jugend­li­chen ganz bestimmt noch lan­ge nachschwingen!

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