Live Talk über Cannabis mit Jugendrichter Andreas Müller

Rainer Biesinger, unser Heavy Metal Coach, im exklusiven Gespräch mit Jugendrichter Andreas Müller, dem einzig wahren Rockstar der deutschen Cannabis-Szene.

Rainer Biesinger: „Herr Müller, ich will ein Kind von Ihnen“, „Kompliment, jetzt gehen Sie in die Geschichte ein …“, „Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz, und dass ich das noch erleben darf …“, „Wir fordern ein Denkmal für Richter Müller“, usw. Tausende Dankesposts, Ehrerbietungen und Respektsbekundungen für ihren vehementen Aktivismus zur Freigabe von Cannabis sind in den Kommentaren ihrer Social-Media-Kanäle zu lesen. Die Hanf-Community feiert Sie.

Andererseits macht Veränderung auch vielen Menschen Angst. Die Unwissenden, Unaufgeklärten, die „ewig Gestrigen“, und – mir ganz wichtig – die besorgten Eltern sehen durch die geplante Freigabe von Haschisch und Marihuana eine massive Gefährdung für die Jugend auf uns zukommen.
Seitdem die neue Ampelkoalition am 24.11.21 mit ihrem vorgestellten Koalitionsvertrag beschlossen hat, Cannabis zu Genusszwecken kontrolliert freizugeben, überschlagen sich die Medienberichte auf allen erdenklichen Kanälen. Bei diesem, teilweise noch sehr emotional geführten Thema, scheiden sich in vielerlei Hinsicht die Geister. Mir wäre es daher wichtig hier für etwas mehr faktenbasierte und sachliche Transparenz sowie für eine weitere Aufklärung zu sorgen.

Andreas Müller: So machen wir das!

RB: Herr Müller, bereits im April 2020 hatten Sie in Ihrer Eigenschaft als Jugendrichter eine 140-seitige Vorlage zum Normenkontrollverfahren an das Bundesverfassungsgericht geschickt, damit dieses die Verfassungsmäßigkeit des Betäubungsmittelgesetzes, die den unerlaubten Verkehr mit Cannabisprodukten strafbar macht, überprüft. Darin geht es darum inwieweit die zu beabsichtigende Cannabislegalisierung mit grundlegenden Verfassungsrechten in Einklang zu bringen ist. Explizit geht’s darin um Freiheitsrechte, das allgemeine Persönlichkeitsrecht, allgemeines Handlungsrecht, Gleichheitsgrundsätze, usw. Ihrer Auffassung nach verstoßen die Cannabisgesetze seit über 50 Jahren gegen geltendes Verfassungsrecht.
Was spätestens seither daraufhin folgte, war ein riesiger Medienrummel, bei dem Sie, als in der Vergangenheit oft zitierter „Querulant im Namen der Gerechtigkeit“, oder „Härtester Jugendrichter Deutschlands“ kaum eine deutsche TV-Sendeanstalt, und so gut wie kein Pressemedium mit Ihren Statements ausgelassen haben. Unzählige Interview-, Podcast- und Video-Beiträge und haufenweise Berichterstattungen füllen das Internet.
Ich kann mir ganz gut vorstellen, dass Sie die „Faxen“ mit den Medien inzwischen ganz schön „dicke“ haben. Deshalb bedanke ich mich umso mehr für dieses exklusive Interview hier mit Ihnen!

AM: Ja natürlich ist das anstrengend. Aber trotzdem sehr gerne!

RB: Herr Müller, warum ist es Ihres Erachtens so wichtig, dass sich bei diesem sensiblen Thema der Freigabe von Cannabis zu Genusszwecken in Deutschland nun endlich nicht nur politisch, sondern vor allem auch gesellschaftlich etwas tut?

AM: Einerseits durch die persönlichen familiären Erfahrungen mit einem alkoholabhängigen Vater und mit meinem verstorbenen Bruder, der durch die verfehlte Drogenpolitik kriminalisiert und stigmatisiert wurde, als auch meine 30-jährige Erfahrung als Jugendrichter lassen mich zu dem Schluss kommen, dass es das einzig Vernünftige und Richtige ist, Cannabis kontrolliert zu legalisieren.

RB: Ihr Bruder ist letztlich an einer Heroinsucht verstorben. Das hätte Sie doch eher dazu bringen müssen nein zum Cannabis zu sagen?

AM: Was mich das Leben gelehrt hat, war nicht die von den Prohibitionisten immer wieder gern genommene, aber total haltlose so genannte Einstiegsdrogentheorie bezüglich Cannabis. Einstiegsdroge war im Falle meines Bruders ganz klar der Knast und die völlig fehlgeleitete Verbotspolitik.
Zur Einstiegsdrogentheorie: Es gibt weltweit keinen seriösen Wissenschaftler, der die These von Cannabis als Einstiegsdroge noch vertritt. Bereits 1994 wurde diese vom Bundesverfassungsgericht widerlegt. Das ist bald dreißig Jahre her! Diese Theorie ist mit Christiane F. irgendwann in den siebziger Jahren an den Start gegangen – hochgradiger Unsinn. Wer das heute noch irgendwo so ausspricht, sollte sich dafür schämen und muss zeitgleich ausgelacht werden. Wer Cannabis raucht, landet eben nicht automatisch im Heroinbereich!
Die Wissenschaft, Ärzte, Juristen, Richter und Menschen, die mit Suchtkranken arbeiten, sprechen sich mit einer mehr als deutlichen Mehrheit dafür aus, dass man legalisieren muss.

RB: Ich gehe auch einmal davon aus, dass viele „Linientreue“ und auf der Payroll des Staates sehende Menschen, Organisationen und Institutionen in der Vergangenheit auch noch nicht die Eier dazu hatten, sich öffentlich für eine Legalisierung einzusetzen, sich zu outen. Und viele noch immer abwarten werden, bis sie sich damit öffentlich positionieren werden!?

AM: Das ist tatsächlich so. Viele haben immer noch Angst sich pro Legalisierung zu äußern, oder schaffen es trotz besserem Wissens nicht sich für eine bessere Drogenpolitik zu entscheiden. Nur die deutschen Polizeigewerkschaften, die eigentlich dafür Sorge tragen müssten, dass die Jugend die Polizei als Freund und Helfer wahrnimmt und nicht als Feind ansieht, stellt sich dagegen. Das Gebaren dieser deutschen Polizeigewerkschaften basiert auf einem Gedankengut der Siebziger- und Achtziger Jahre. Auf der anderen Seite schafft es die deutsche Polizei nicht, vernünftige Verfahren gegen wirkliche Kriminelle durchzuführen. Wir haben sexuellen Missbrauch, Kinderpornografie, usw. bei denen die Verfahren drei bis fünf Jahre lang dauern. Wir haben vielfach keine vernünftige Aufklärung, weil es den Polizisten an Ressourcen fehlt. Aber wenn sie jemanden mit einem Gramm Cannabis im Park erwischen, freuen sie sich über eine aufgeklärte Tat, mit der sich die Statistik und die eigene Daseinsberechtigung schönen lässt. Die Polizei soll dafür sorgetragen, dass Kriminelle wirklich schnell vor den Richter gestellt werden!
Ich wünsche mir irgendwann eine Zeit, in der die Oma mit dem Enkel in ein Cannabisfachgeschäft gehen und sich beraten lassen kann. Die Oma erhält dort vernünftiges Cannabis gegen ihr Kopf- oder Rückenschmerzen und der Enkel Marihuana und Haschisch, das nicht tödlich ist und von Leuten hergestellt und vertrieben wird, die davon auch Ahnung haben.

RB: Seit über 30 Jahren engagieren Sie sich für den Opferschutz.

AM: Während durch die Folgen von beispielsweise Alkohol extrem viele Menschen Opfer von Gewalttätigkeiten geworden sind, haben wir in der BRD aktuell mindestens 5-6 Millionen Cannabis-Gebraucher, die tagtäglich Opfer von Kriminalisierung und Stigmatisierung werden. In den letzten fünf Jahrzehnten haben wir weit über eine halbe Million Menschen wegen des Umgangs mit Cannabis in die Knäste gesteckt, Millionen von Menschen haben wir mit Geldstrafen und Bußgeldern belegt und damit stigmatisiert und kriminalisiert. Mit all den psychischen Folgen. Wir haben ganze Familien zerstört. Das Ganze ohne Sinn und Verstand.

RB: Letztlich ist Cannabis heutzutage sowieso überall und für jeden jederzeit verfügbar – die Beschaffung ist doch seit jeher eine der leichtesten Übungen!

AM: Cannabis ist in der Gesellschaft angekommen und an jeder Ecke zu haben. Wir haben mit der bisherigen Cannabis-Verbots-Politik nichts, aber auch gar nichts erreicht, außer, dass die Menschen permanent Angst haben erwischt zu werden. Inzwischen haben wir ein viel besseres Wissen und müssen auch der Gedankenveränderung in der Bevölkerung nachkommen. Wir könnten Ressourcen bei den Polizeibeamten und der Justiz einsparen und Steuereinnahmen in Milliardenhöhe bekommen. Es gibt heutzutage keine Argumente mehr, die stichhaltig für eine Prohibitionspolitik stehen. Insgesamt hätten wir ganz bestimmt auch eine friedlichere Gesellschaft, wenn statt Alkoholtrinken alle kiffen würden. Und die Menschen, die wirklich ein Problem mit Cannabis haben, sollten es bleiben lassen oder direkt in eine Klinik gehen können; – und zwar ohne irgendwelche Repressalien befürchten zu müssen.

RB: Ist die geplante Freigabe von Cannabis nicht ein Signal an junge Menschen, frei nach dem Motto: so schlimm kann es doch gar nicht sein? Fallen da weitere Hemmschwellen es auszuprobieren?

AM: Bei der Freigabe von Cannabis, geht es ganz klar nur noch um den Jugendschutz. Jugendliche können heutzutage und an jeder Ecke Cannabis beziehen und bekommen zum Teil gestrecktes, völlig verdrecktes Cannabis. Infolgedessen ist dieses Argument auch eine Fehlleistung derjenigen, die sich gegen eine Legalisierung aussprechen. Wenn junge Leute sowieso schon überall an das Zeug herankommen, dann sollen sie auf jeden Fall auch gesichert sein und sich nicht mit irgendwelchem synthetischen, lebensbedrohlichen Dreck gefährden müssen. An reinem Cannabis ist noch kein einziger Mensch verstorben. Cannabis gilt seit tausenden von Jahren weltweit als Heilpflanze!
Einen weiteren Punkt möchte ich als Gedankenmodell in den Raum stellen: Wenn das Volk Alkohol verbieten würde und stattdessen Cannabis erlaubte, dann würden, wie im Rausch unter Alkohol, viel weniger Gewaltdelikte begangen werden und – alleine in Deutschland – jährlich keine 75.000 Toten zu beklagen sein. Die Menschen würden höchstwahrscheinlich nur früher vor dem Fernseher einschlafen.

RB: Sicherlich sind da draußen sehr viele Menschen Pro-Legalisierung. Allerdings nehme ich bei meinem täglichen Wirken auch viele sorgenvolle und verängstigte Statements von verunsicherten und beunruhigten Eltern zur geplanten Freigabe wahr. Dabei auch die teilweise unterirdischen, echt haltlosen Argumente der „ewig Gestrigen“ und rein auf die Verbotspolitik eingeschworenen Menschen. Was sagen Sie zur immer wieder gerne genommenen Todschlagargumentation, dass vor allem junge Menschen durch Kiffen eine Psychose oder Abhängigkeit entwickeln werden?

AM: Es wird immer Menschen geben, die ein Problem damit haben werden, und es gibt Leute, die kein Cannabis konsumieren sollten, zum Beispiel Menschen mit psychischen Vorerkrankungen.
Die Dosis macht das Gift. Nichts im Leben ist sicher und alles hat ein Risiko. Im Grunde genommen darf man die Worte Psychose und Abhängigkeit überhaupt nicht mehr in den Mund nehmen, weil es dazu führt, dass Menschen, besonders Mütter und Väter, eine wahnsinnige Angst davor bekommen, dass wenn ihr Kind ein oder zweimal gekifft hat, anschließend und unweigerlich in der Gosse landen würde. Was wir unbedingt brauchen, ist eine saubere Aufklärung der Menschen auf Augenhöhe. Eine Aufklärung, die nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommt und permanent Ängste schürt. Einen liberalisierten und kultivierten Umgang mit Cannabis und eine Drogenerziehung dahingehend, die sich für eine akzeptierende und selbstbestimmte Drogenmündigkeit mit aller damit verbundenen Risiken und Konsequenzen einsetzt.
Von erfahrenen Menschen aus dem realen Leben, von so Typen wir Ihnen Herr Biesinger, die wirklich wissen, worum es geht und wovon sie reden. Seit jeher macht Unbekanntes den Menschen Angst!

RB: Mein reden – Danke für die Blumen! Was wir brauchen ist eine starke, selbstbestimmte und realistisch aufgeklärte Jugend, die glaubhaft in ihren Lebenswelten abgeholt wird, und die vor allem weiß, was sie tut! Eine neutrale, unabhängige und wertfreie Aufklärung aus berufenem Munde, die nicht durch irgendwelche hoheitlichen Interesseverbände und/oder wirtschaftlichen Lobbyismus instrumentalisiert wird und ist.

AM: Wenn bei Millionen von Cannabis-Gebrauchern in der BRD ganz viele in den Bereich der härteren Drogen abrutschen würden, müssten wir an unseren Bahnhöfen in Deutschland tausende von desolaten Menschen liegen haben.
Wenn man genau hinschaut, wie viele Leute wegen Cannabis tatsächlich in Suchtkliniken sind, dann sind das nach meiner Berechnung, und auch nach der Suchthilfestatistik der letzten zehn Jahre, etwa 3.000 Menschen mit der Hauptdiagnose Cannabis pro Jahr! Das sind zwar 3.000 Individuen zu viel, aber letztlich ist das eine sehr geringe Anzahl. In Wirklichkeit sind es auch meist Politoxikomane, also mehrfachabhängige Menschen, die alles konsumieren, was sie in die Hände bekommen. Die haben zwar die Hauptdiagnose Cannabis, aber meist noch weiteren Alkohol-, Tabletten- und Drogenmissbrauch. Weiterhin haben sie oft schon vor, während und auch nach dem Konsum psychotroper Substanzen psychische Probleme, die sich nicht allein auf Cannabis beziehen lassen.

RB: Das sehe ich aufgrund meiner eigenen Drogenkarriere, als auch durch mein Wirken als Persönlichkeits- und Suchtpräventionstrainer in den vergangenen 18 Jahren genauso.

AM: Die, sehr oft propagandistisch eingesetzte Argumentation dieser Psychosen-Politik, ist das letzte Mittel der Cannabisprohibitionisten sich an ihrem sinkenden Schiff festzuklammern. Zumal kein seriöser Wissenschaftler in dieser Welt weiß, was zuerst da war. Eine psychische Störung oder sonst irgendwas und dann der Cannabis-Konsum, oder andersherum. Gleichwohl, selbst wenn diese Leute recht hätten, hat die bisherige Verfolgung von Millionen Menschen nichts gebracht.

RB: Ganz klar ist es wie mit allem: Die Dosis macht das Gift! Wir haben nicht nur das fragwürdige Risiko zur Entwicklung von psychischen Störungen, sondern eben auch das Risiko von Abhängigkeitserkrankungen, das Risiko irreversibler Hirnstrukturveränderungen, kognitive Beeinträchtigungen, und auch das Risiko an Angststörungen und Depressionen zu erkranken. Das ist vor allem beim Gebrauch im frühen Jugendalter unumstritten und wirklich evidenzbasiert. Wer sehr früh chronisch konsumiert ist besonders gefährdet!

AM: Da gebe ich Ihnen vollkommen recht, das ist Fakt, da will ich Ihnen nicht widersprechen! Entscheidend ist, wie wir vor allem im Sinne des Jugendschutzes damit umgehen wollen. Ohne einen vernünftigen Jugendschutz werden auch weiterhin hunderte von jungen Menschen an Ersatzdrogen, wie den Legal Highs und an völlig unkontrollierten synthetischen Cannabinoiden sterben. Die Drogentoten der letzten Jahre starben nicht an reinem Cannabis! Ich bin fest davon überzeugt, dass wir durch die Freigabe auch den Schwarzmarkt mit den sich täglich neu erfindenden, brutalst lebensgefährlichen, chemischen Stoffgruppen aus irgendwelchen Hobbylaboren deutlich eindämmen werden.

RB: Da bin ich ganz bei Ihnen. Eine saubere und intensive Aufklärung und Prävention stehen über allem! Generell was jeglichen Rauschdrogenkonsum, vom Alkohol bis zum Heroin, angeht.

AM: Dennoch dürfen wir deshalb, nur weil wir die Jugend beschützen wollen, nicht Millionen erwachsener Menschen, die Steuern bezahlen, die regelmäßig arbeiten, die ihre Kinder erziehen, usw. in Mitleidenschaft ziehen und bestrafen. Nur weil wir im öffentlichen Diskurs der militanten Ansicht sind junge Menschen total schützen zu wollen. Dann müssten wir unheimlich viel verbieten.

RB: Aktuell haben junge Menschen ab 16 Jahren offiziell und legal Zugang zu Alkoholika. Nicht jeder der Alkohol konsumiert, wenn wir hierbei überhaupt von sowas wie einer Einstiegsdroge sprechen wollen, wird abhängig. Genauso wenig wie jeder, der Cannabis konsumiert, zwangsläufig total abkackt. Die Alkohollobby lässt sich als „Deutsches Kulturgut“ und mit ihren Milliarden Umsätzen sowie jährlich 75.000 Alkoholtoten nicht mehr eindämmen. Wie also soll denn nun mit der geplanten Freigabe umgegangen werden? Ich schätze mal, hier gibt es verdammt viel zu tun?

AM: Zunächst einmal hat die Ampel in ihrem Koalitionsvertrag die Absicht erklärt, Cannabis zu Genusszwecken freizugeben. Nach vielen Jahrzehnten Verbotspolitik ist das ein echter Meilenstein, den mindestens 50 % der deutschen Bevölkerung befürworten. Das heißt aktuell aber noch lange nicht, dass wir, Stand heute, von einer offiziellen Legalisierung von Cannabis sprechen könnten.
Das geplante Gesetz muss erst einmal durch den Bundestag verabschiedet werden, durch den Bundesrat und vom Bundespräsidenten unterschrieben werden, bevor wir irgendwann von irgendwelchen offiziellen, wie auch immer gelagerten Erwerbsmöglichkeiten sprechen können.

RB: Im Koalitionsvertrag steht folgender Text:
„… Wir führen die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften ein. Dadurch wird die Qualität kontrolliert, die Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindert und der Jugendschutz gewährleistet. Das Gesetz evaluieren wir nach vier Jahren auf gesellschaftliche Auswirkungen. Modelle zum Drugchecking und Maßnahmen der Schadensminimierung ermöglichen und bauen wir aus. … Wir verschärfen die Regelungen für Marketing und Sponsoring bei Alkohol, Nikotin und Cannabis. Wir messen Regelungen immer wieder an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und richten daran Maßnahmen zum Gesundheitsschutz aus.
Was heißt das denn nun in Klartext?

AM: Dadurch soll sichergestellt werden, dass man reine Substanzen kaufen kann und dass man diese auch von ausgebildetem Personal bekommt. Und dadurch auch von staatlicher Seite eine bessere Suchtprävention, sowie der Jugendschutz gewährleistet werden kann.
Das bedeutet zunächst auch keine weitere Verzögerung der Freigabe durch irgendwelche Modellprojekte. Das heißt auch kein Vertrieb über Apotheken, sondern ein Verkauf in lizensierten Cannabis-Fachgeschäften. Was genau diese Shops genau sind, muss im Gesetzgebungsprozess noch genau definiert werden. Jetzt gilt es, das entsprechende Gesetz schnell zu formulieren.
Der Eigenanbau von Cannabis ist nicht erwähnt. Ob sich die Gesetzgebung darüber einigen wird, dieses Thema, genauso wie das Thema Führerschein, mit aufzunehmen, ist derzeit noch nicht erkennbar. In puncto Führerschein haben wir momentan eine Nulltoleranzgrenze von einem Nanogramm THC im Blut, bei dem alle Experten sagen, dass es sich hierbei um einen Wert handelt, der auch nach mehreren Tagen und Wochen nach dem Konsum noch als Abbauprodukt gemessen werden kann. Das ist mit der Messung von Alkohol im Straßenverkehr nicht vergleichbar. Da muss auf jeden Fall eine höhere Grenze festgelegt werden. Viele Experten sprechen sich für mindestens drei Nanogramm aus. Bei allem, was darunter liegt, kann nicht von einer Einschränkung der Fahrtüchtigkeit als aktiver Verkehrsteilnehmer gesprochen werden. Für viele dieser und weiterer Fragen ist das eingebrachte Cannabiskontrollgesetz der Grünen, das sogar 5 Nanogramm vorsieht, eine sehr gute Ausgangslage für die weiteren parlamentarischen Beratungen. Für viele der offenen Frage gibt es hierin schon sehr gute Orientierungswerte.

RB: Trotzdem ist noch alles offen, zumindest, falls es nicht zu einem Rückzieher oder anderen bösen Überraschungen kommt!?

AM: Bei allem, was nicht in dem Koalitionsvertrag steht, muss weiter verhandelt und geklärt werden. Dabei geht es weiterhin auch um Fragen wie nach der Amnestie für frühere Verurteilungen, Vorstrafen. Genauso muss schnellstens geklärt werden, wie mit den schwebenden aktuellen Konsumentenverfahren umgegangen werden soll. Die Forderung zur Entkriminalisierung von Konsumenten innerhalb von 100 Tagen nach dem Antritt der neuen Regierung am 06.12.21 muss schnell umgesetzt werden.
Die Entkriminalisierung von Konsumenten an sich bedeutet erst einmal nur eine Menge „x“ besitzen zu dürfen. Allerdings heißt das auch, dass für jedes weitere halbe Jahr Rechtsunsicherheit und Unklarheit bis zur finalen Verabschiedung des geplanten Cannabiskontrollgesetzes einhunderttausend weitere Strafverfahren eingeleitet werden können. Die Strafverfolgung von Konsumenten muss meines Erachtens im ersten Schritt auf jeden Fall sofort eingestellt werden! Und das ist ohne Einschaltung des Bundesrates auch möglich.

RB: Also liebe Leute, bitte unterlasst es weiterhin, mit der Tüte in der Hand vor dem Polizisten herumwedeln. Nach wie vor unterliegen die Polizisten dem Strafverfolgungszwang, obwohl viele, die ich kenne, auf dieses Thema schon lange keinen Bock mehr haben!

AM: Die Legalisierung selbst, also die Regulierung des ganzen Marktes, bis hin zum Fachgeschäft, wohin man als Erwachsener gehen kann, um Cannabis zu kaufen, wird ganz bestimmt noch eine ganze Weile dauern. Auf dem Weg dahin müssen noch sehr viele Dinge entschieden werden. Bei dem von den Grünen vorgelegten Cannabiskontrollgesetz handelt es sich um 70 Seiten, von denen es sich bei jeder Zeile um eine einzelne Entscheidung handelt. Auch unter der weiteren Einbindung verschiedenster Ministerien, wie das Gesundheitsministerium, das Familien- und Jugendministerium, das Innerministerium, das Justizministerium, Bildungsministerium, etc. wird es einiges an Verhandlungstagen und Anhörungen geben, bis man sich im Detail irgendwann auf eine passende Gesetzesvorlage geeinigt hat. Das alles kann noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.
Vielleicht einigen sich die Politiker und die Gesetzgebung sogar darauf, dass die ganze Produktions- und Vertriebsketten allein bei den Medizinfirmen liegen? Man weiß es nicht. Möglicherweise kann das ganze Vorhaben sogar daran scheitern, dass die Koalition nach einigen Jahren sagt: „… nö, so machen wir das nicht…“, wie es beispielsweise in Luxemburg geschehen ist, und dann Europarecht oder Internationales Recht vorgeschoben wird. Oder die Ampel zerbricht.

RB: Grundsätzlich sind wir in Deutschland ja stabile Regierungen gewöhnt, was aber, wenn die ganze Dreier-Konstellation scheitert? Die Schröder Regierung beispielsweise war bis 2005 nur auf 3 Jahre Legislatur ausgelegt. Sollte die Regierungsarbeit irgendeiner Partei nicht passen, ist Schluss mit lustig und es würden Neuwahlen geben.

AM: Und auch der Bundesrat kann, solange die CDU dort die Mehrheit hat, die geplante Legalisierung noch heraus zögern. Ob das Gesetz wirklich so gestrickt werden kann, dass man keine Zustimmung vom Bundesrat erwarten kann, steht ebenfalls noch in den Sternen.
Für mich heißt das: Jetzt erst recht! Das Ganze ist noch lange nicht in trockenen Tüchern und ich fordere jeden, dem etwas an der Freigabe von Cannabis liegt auf, sowohl den Deutschen Hanfverband (LINK https://hanfverband.de/) als auch LEAP (LINK https://leap-deutschland.de/) aktiv zu unterstützen. Mein erklärtes Ziel wäre es, dass der ganze Prozess der Gesetzgebung spätestens bis in ein-zwei Jahren abgeschlossen werden würde.

RB: Die vergangenen Drogenbeauftragten der Bundesregierung, in ihrer Eigenschaft als Pressesprecher des Gesundheitsministeriums, und ohne eigene Entscheidungskompetenz, waren m.E. eine totale Vollkatastrophe. Was gibt es dazu zu sagen?

AM: Ich hoffe schwer, dass wir mit der oder dem neuen Drogenbeauftragten mehr Glück haben werden. Die bisherigen Drogenbeauftragten waren Menschen, die aus einer Ecke kamen, die mit allem zu tun hatten, aber auch gar nichts mit einem Verständnis für Konsum oder Drogenpolitik. Politiker*innen, die absolut nichts dazu beigetragen haben, eine ordentliche Präventionspolitik zu betreiben.

RB: So weit so gut! Beim ganzen Hype um dieses Thema sage ich erst einmal vielen Dank für diese sehr differenzierte Betrachtung. Gerne würde ich mit Ihnen noch einmal, ob nun zeitnah legalisiert wird oder auch nicht, auf das Thema Jugendschutz und Präventionsarbeit eingehen wollen. Letztlich ist eh alles auf dem Schwarzmarkt verfügbar. Wer konsumieren möchte, der tut das auch, so einfach ist das. Gerade wenn wir jetzt über die Legalisierung sprechen, ist die Präventionspolitik meines Erachtens ein äußerst wichtiger, wenn nicht einer der wichtigsten Punkte innerhalb der ganzen Debatte, überhaupt.

AM: Den Konsumenten muss das Stigma genommen werden, und gerade bei jungen Menschen stellt sich die Frage nach einer zeitgemäßen Ansprache. Hierbei brauchen wir keine pauschalisierten und kenntnislosen Ansagen wie: „Cannabis ist kein Brokkoli“, sondern jemanden, der die Konsumenten ernst nimmt und bestenfalls adäquate Hilfs- und Aufklärungsprogramme initiiert und umsetzt, die nicht mit dem erhobenen Zeigefinger und Panikmache daherkommen. Dazu müssen haufenweise Gelder bereitgestellt werden, die aus den zweckgebundenen Einnahmen aus dem Vertrieb von Cannabis kommen müssen. Gelder, die eine qualitativ hochwertige Aufklärung zum Schutz der Jugend zulassen. Gelder, die sich vor allem am Ziel einer selbstbewussten und starken Jugend orientieren. Selbstbewusste, selbstbestimmte und selbstwirksame, im Leben stehende und aufgeräumte Jugendliche neigen deutlich weniger dazu, sich unkontrolliert mit allem Möglichen abzuschießen und ihr Leben durch Rauschdrogen an die Wand zu fahren. Gelder, die nicht in irgendwelchen Verwaltungen verpuffen, sondern zielgerichtet und direkt den jungen Menschen dienen.
Die Finanzierung der Suchtberatung, der Aufklärung und Prävention, insbesondere bei Jugendlichen, und die Stärkung der beruflichen Wiedereingliederung von Suchterkrankten muss deutlich verbessert und dauerhaft sichergestellt sein.

RB: Dauerkiffen macht blöd, ich denke dabei sind wir uns einig.

AM: Natürlich will kein Elternteil, dass sein Kind zum Dauerkiffer wird. Auch ich sage den Jugendlichen, dass ein Dauerkonsum blöd und schwach macht, und so weiter. Wenn wir allerdings die Legalisierung umgesetzt haben, können Eltern viel offener und ehrlicher mit ihren Kindern sprechen. Die Kids erzählen dir heute: Gestern haben wir mächtig einen „gesoffen“, aber die erzählen ihren Eltern nicht, dass sie gestern gekifft haben. Weil Mami und Papi dann sofort denken: „Oje, jetzt wird mein Kind Drogenabhängig!“

RB: Wie also muss, ihrer Meinung nach, eine gute und zeitgemäße Präventionsarbeit aussehen?

AM: Vieles davon, was in puncto Jugendschutz gemacht werden muss, steht bereits in der Vorlage zum Cannabiskontrollgesetz. In letzter Instanz geht es vor allem sozialgesellschaftlich darum, dass wir es mittel- bis langfristig schaffen, einen liberalisierten und kultivierten Umgang mit Cannabis in der Gesellschaft zu integrieren. Nur dann kann auch gefährdeten und auffälligen Menschen bestenfalls zeitnah geholfen werden. Und zwar ohne, dass diese Menschen mit irgendwelchen Repressalien zu rechnen hätten.

RB: Grundsätzlich ist auch total egal, ob der Umgang mit einer Droge unter Strafe steht oder nicht, das spielt für die Verbreitung nicht die geringste Rolle. Am Anfang der Legalisierung werden sicherlich viele Menschen auch ausprobieren wollen. Schmeckt mir das, macht mir das Spaß?

AM: Und dann werden viele vielleicht feststellen, das ist nicht meine Droge und greifen weiterhin zum Alkohol. Der Erstkonsum wird anfangs bestimmt erhöht sein, aber auch der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat dezidiert festgestellt, dass es keine großartige Ausweitung gibt und geben wird.
Das Problem ist tatsächlich der bisher, aufgrund der Prohibition, nicht umgesetzte Jugendschutz! Und genau der ist tatsächlich das wirklich letzte begründete Argument der Prohibitionisten gegen die Freigabe von Cannabis!
Und selbst trotz eines wirklich guten Jugendschutzes wird es immer wieder junge Menschen aus desolaten Familiensystemen geben, die anders als die aus den verwöhnten und „gut behüteten“ Schichten der Mittelstandsgesellschaft kommenden Jugendlichen, mit verstärkt psychischen Problemen aufwarten werden.

RB: Mein Lebensthema als trockengelegter Vollalkoholiker und lebenslang erkrankter Politoxikomane ist die Sucht, und die ist, was ich seit Jahren in meinem Alltag erleben darf, bisweilen ein kräftig abgefucktes Scheißspiel. Ganz klar gehen auch vom Kiffen alleine Gefahren aus, und so mancher Jahrzehnte langer Dauer-Kiffer bewegt sich, hier und da, auch schon mächtig neben der Spur. Selbstredend sind alle alt genug und haben die volle Verantwortung für ihr Leben, letztlich aber zerbröselt eine Sucht durch den permanenten Eingriff in das natürlich filigran abgestimmte Gleichgewicht des Neurotransmitterhaushaltes in unserem Gehirn auch die allerhärtesten Charaktere.
Der kleine Neurowissenschaftler in mir hadert mit einer viel zu frühen Freigabe, zumal die Gehirne junger Menschen erst mit etwa 23-25 Jahren vollständig ausgereift sind. Welche Vorschläge haben Sie für einen adäquaten Jugendschutz, wie genau sollte dieser aussehen? Kann es vielleicht sogar sein, dass wir gar keinen wirklichen Jugendschutz schaffen können?

AM: Grundsätzlich, und wenn wir nach Holland schauen, kiffen dort trotz 50 Jahren freien Zugangs und Duldung prozentual deutlich weniger junge Leute als hier aktuell in Deutschland. Und wenn wir über Verfügbarkeit sprechen, ist Cannabis sowieso überall verfügbar.

Und ja, in Bezug auf Cannabis haben wir, genauso wie bei Alkohol und Nikotin keinen vernünftigen Jugendschutz und einen perfekten werden wir auch nicht erreichen. Aber vernünftige Aufklärung wird helfen. Und  klar ist auch, dass es unter Strafe gestellt werden muss, wenn Erwachsene Cannabis an Kinder und Jugendliche abgeben. Es soll ja nicht so sein, dass jetzt alles völlig frei gemacht werden soll. Kurz und knapp: Je später, wenn überhaupt mit dem Konsum von Cannabis begonnen wird, umso besser. Aber ab 18 Jahren sollte es schon freigegeben werden.

RB: Abschließend, Herr Müller, wie feiern Sie, wenn irgendwann alles in grünen Tüchern ist?

AM: Also zunächst werde ich mich in den Bundestag setzen und mir das Ganze anhören. Dann werde ich darüber nachdenken, wie viele Opfer diese Cannabis-Prohibition in den vergangenen fünf Jahrzehnten geschaffen hat. Dann werde ich nach draußen gehen und höchstwahrscheinlich heulen wie ein kleines Kind, weil ich die ganzen Menschen im Kopf habe, die durch eine völlig unsinnige Drogenpolitik, insbesondere von Cannabis, verfolgt wurden, in den Knästen gelandet sind usw. Und dann trinke ich ein Glas Wein. Vielleicht ziehe ich auch mal an einem Joint.

RB: Sehr geil! Dann möchte ich, ganz egal ob nun und wie genau legalisiert wird oder nicht, auch noch ein kleines Statement dazu abgeben. Ich bin der Ansicht, dass wir uns in diesem Land einmal ehrlich bewusst machen sollten, dass es auch noch andere Länder gibt, in denen man Cannabis eher konsumieren darf als Alkohol, was wiederum einen grundsätzlich gesellschaftlichen Aspekt beinhaltet. Die ganzen damit verbundenen Gefahren von Rauschdrogen, explizit Cannabis, dürfen auf keinen Fall verniedlicht werden. Letztlich wird es, nicht nur im Kontext der anstehenden kontrollierten Abgabe an Erwachsene zu Genusszwecken, die Aufgabe der Eltern, der Erzieher, der Lehrer, der Gesellschaft sein, dieses Thema mit den jungen Menschen ernsthaft zu thematisieren. Und es ist und muss auch ein Appell an die Eigenverantwortung von jungen Menschen sein, dass nur sie selbst verantwortlich für ihr Leben sind.
Junge Menschen brauchen Aufklärung und müssen wissen, dass es eben kein fucking Keks ist, in den sie hineinbeißen, sondern dass sie etwas konsumieren, das bei übermäßigem Konsum zu massiven Schädigungen an Gehirn und Persönlichkeit führen kann.

AM: Das ist bisher so und wird auch so bleiben. Allerdings wird eine Legalisierung die Zahl reduzieren.

RB: Wir werden auch niemals verhindern können – im Falle einer Freigabe ab 18 Jahren – dass ein 16-jähriger sich über einen 19-jährigen etwas besorgen lässt. So naiv brauchen wir wirklich nicht zu sein. Es muss thematisiert und nicht kriminalisiert oder sanktioniert werden. Wir müssen lernen offen darüber sprechen zu können. Sehr früh, bestenfalls schon in den Grundschulen!
Ich glaube weiterhin, dass wir auch ein grundsätzliches Menschenbild haben müssen, bei dem wir nicht mehr länger davon ausgehen dürfen, dass da draußen 30-40 Millionen dummgläubige, naive Menschen herumlaufen, die nicht wissen, was sie tun. Die gesellschaftliche Aufgabe muss es nach diesen vielen Jahren einer gnadenlos gescheiterten Drogenpolitik nun sein, zu kontrollieren soweit es geht, es mit den nötigen Begrenzungen weg vom Schwarzmarkt in den kontrollierten Verkauf zu bringen, und mit dem Mehrwert an staatlichen Einnahmen bestenfalls zweckgebunden in eine gute, qualitativ hochwertige Präventions- und Aufklärungsarbeit gehen zu können.
Das Thema Eigenverantwortung und selbstbewusst groß werden ist schließlich immer mit irgendwelchen Gefahren verbunden. Wir können den Kindern einerseits wirklich viel beibringen, jedoch müssen wir auch lernen den Kids wieder viel mehr Vertrauen entgegenzubringen. Ich möchte auch nicht, dass meine inzwischen 10-jährige Enkelin sich in ein paar Jahren ständig etwas reinpfeift, aber ist es nicht strunzdumm die Augen davor zu verschließen? Das ist meines Erachtens der größte Fehler überhaupt, der da draußen aktuell abgeht. Lasst die Kids mit ihren Themen nicht allein und sorgt für einen verantwortungsvollen und transparenten Umgang mit den Dingen, die eh schon lange in den Lebenswelten und –realitäten der Jugendlichen angekommen sind!

AM: So soll es sein – Danke, das hat mir sehr viel Freude bereitet – Viel Erfolg weiterhin mit Eurer tollen und wertvollen Arbeit!

RB: Ich, wir haben zu danken!

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